Als Lehrer liegt es mir sehr am Herzen, meinen Schülern und Studenten die Freude zu vermitteln, die mir die Musik gibt.

Musik und Kunst sind individuelle Ausdrucksformen und eignen sich nicht dazu, jedermann in gleicher Form als fertiges Packet "übergeschnürt" zu werden. Deshalb ist es mir sehr wichtig, dass jeder meiner Studenten seinen eigenen, persönlichen und ganz natürlichen Zugang zur Musik findet.


In der Praxis meines Unterrichts beschäftigen wir uns gleich zu Beginn mit den theoretischen und praktischen Grundfertigkeiten.
Vermeiden möchte ich unbedingt, dass junge Menschen einfach "nur Tasten drücken", weil diese auf dem Notenblatt stehen oder der Lehrer sagt, so gehöre es gespielt. Das Verständnis für Musik ("Warum spiele ich das?" und " Warum spiele ich das SO?") soll im Unterricht geschärft werden und somit jedem Studenten ermöglichen, aufgrund seines Wissens und seines eigenen Ausdrucks, zu entscheiden, wie er Musik interpretiert.
Ich möchte keinesfalls, dass meine Studenten zu einer Kopie eines Künstlers werden, sie sollen Ihren eigenen Ausdruck der Musik finden und auf diesem Weg begleite ich sie gerne.

Um diesen Umgang mit Musik und das allgemeine Verständnis auszubilden und zu schärfen, werden wir uns im Unterricht - neben dem praktischen Klavierspiel - mit Musik hören, Analysen und Transkriptionen und natürlich mit Komponieren beschäftigen. Denn das Klavier ist das beste Instrument, um musikalische Zusammenhänge erkennen und verstehen zu lernen.

 

2008 - 2011 Unterrichtstätigkeit am Gustav Mahler Konservatorium in den Fächern Jazztheorie und Jazzklavier
Seit 2013 am Jam MusicLab im Ergänzungsfach Jazzklavier.